Vom Konzept zum Live-Produkt. Du redest direkt mit dem Entwickler. Kein Ping-Pong zwischen Agenturen. Festpreis oder transparentes Budget. Code, der auch in zwei Jahren wartbar ist. KI, die wirklich funktioniert.
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Was kostet eine Web-App?

Eine individuelle Web-App kostet weniger, als viele denken: Bei einem freiberuflichen Entwickler mit schlankem Ablauf beginnt ein kleines internes Werkzeug bei etwa 1.500 €, ein Kundenportal liegt oft im niedrigen fünfstelligen Bereich. Klassische Agenturangebote liegen für denselben Umfang häufig beim Drei- bis Fünffachen. Der Preis hängt fast nie an der Technik, sondern am Umfang: wie viele Rollen, Abläufe, Bildschirme und Schnittstellen die Anwendung braucht. Hier sind die Spannen, die Kostentreiber und die Hebel, mit denen du das Budget klein hältst.

Stand: 20. Oktober 2026

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Grobe Preisspannen nach Größe

Die Spannen gelten für einen erfahrenen Entwickler, der direkt mit dir arbeitet und bewährte Bausteine wiederverwendet, so wie ich arbeite. Es sind Orientierungswerte, keine Preisliste; dein Festpreis ergibt sich aus dem Gespräch.

  • Kleines internes Werkzeug (eine Rolle, wenige Masken, Login, Export, ersetzt eine Excel-Liste): etwa 1.500 bis 5.000 €.
  • Geschäftsanwendung oder Kundenportal (mehrere Rollen, Dokumente, Benachrichtigungen, eine bis zwei Schnittstellen): etwa 5.000 bis 15.000 €.
  • MVP eines SaaS-Produkts (Registrierung, Mandantentrennung, Abrechnung, Admin-Bereich): etwa 8.000 bis 25.000 €.
  • Große Plattform mit vielen Schnittstellen, Apps und hohen Lasten: ab etwa 25.000 €, nach oben offen.

Warum Agenturen oft ein Vielfaches verlangen

Agenturangebote tragen Vertrieb, Projektleitung, Büro und die Abstimmung zwischen mehreren Personen mit, und viele bauen jedes Projekt von Grund auf neu. Mit einem einzigen Ansprechpartner, schlankem Ablauf und erprobten Bausteinen fällt das größtenteils weg. Was nicht wegfällt: Planung, Sicherheit, Tests und der Umgang mit deinen Sonderfällen. Genau dafür bezahlst du.

Die sieben Kostentreiber

  • Rollen und Rechte: Jede Nutzergruppe mit eigener Sicht vervielfacht Masken und Tests.
  • Abläufe mit Ausnahmen: Der Normalfall ist schnell gebaut, die zwanzig Sonderfälle kosten die Zeit.
  • Schnittstellen: Jede Anbindung an Buchhaltung, Shop, CRM oder Behördenportale bringt eigene Tücken.
  • Zahlungen und Rechnungen: Steuern, Gutschriften und Storno sind aufwendiger als der Bezahlknopf.
  • Datenübernahme: Alte Excel-Listen sind selten so sauber, wie sie aussehen.
  • Design: Eine solide Standardoberfläche ist günstig, ein eigenes Designsystem nicht.
  • Anforderungen an Datenschutz und Nachvollziehbarkeit: Prüfprotokolle, Löschkonzepte und Verschlüsselung kosten Zeit, sind aber oft Pflicht.

Laufende Kosten nach dem Launch

  • Server und Hosting: für kleine Anwendungen meist ein niedriger zweistelliger Betrag im Monat.
  • Domain, E-Mail-Versand, Backups: wenige Euro im Monat.
  • Externe Dienste wie KI-Modelle oder Zahlungsanbieter: nach Nutzung.
  • Betreuung (Updates, Sicherheitspatches, kleine Änderungen): als monatliche Pauschale oder nach Aufwand. Als Faustregel planen viele Betriebe 10 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten pro Jahr für Pflege und Weiterentwicklung ein.

So hältst du das Budget klein

  • Mit dem einen Ablauf anfangen, der am meisten Zeit kostet. Alles andere kommt später.
  • Sonderfälle anfangs von Hand lösen und erst automatisieren, wenn sie oft vorkommen.
  • Bewährte Bausteine nutzen (Login, Rechte, Zahlungen) statt alles neu zu erfinden.
  • Programme, die gut funktionieren, anbinden statt ersetzen.
  • Einen Entwickler wählen, der direkt mit dir spricht. Jede Übergabe zwischen Vertrieb, Projektleitung und Entwicklung kostet Geld.

Festpreis oder nach Aufwand?

Ein Festpreis gibt dir Planungssicherheit, setzt aber einen klar beschriebenen Umfang voraus. Abrechnung nach Aufwand ist flexibler, wenn sich die Anforderungen noch bewegen. Ich empfehle meist eine Mischung: einen Festpreis für die erste nutzbare Version und danach ein monatliches Budget mit fester Obergrenze für die Weiterentwicklung.

Wie ich Preise mache

  • Kostenloses Erstgespräch, in dem du mir zeigst, wie ihr heute arbeitet.
  • Danach bekommst du eine schriftliche Einschätzung: welcher Weg, welcher Umfang, welcher Preis.
  • Festpreis für die erste Version. Wenn ich länger brauche als geplant, ist das mein Risiko, nicht deins.
  • Zahlung in zwei Teilen: die Hälfte zum Start, die zweite Hälfte erst, wenn du die vereinbarte Version abgenommen hast.
  • Quellcode, Server und Zugänge gehören dir.

Häufige Fragen

Warum gibt es keinen Pauschalpreis für eine Web-App?

Weil „Web-App“ alles von einer besseren Excel-Liste bis zu einer Plattform mit tausenden Nutzern meinen kann. Ein seriöser Preis braucht einen Blick auf deine Abläufe. Dafür ist das kostenlose Erstgespräch da.

Ist eine Web-App günstiger als eine App für iOS und Android?

Meist ja, weil nur eine Anwendung für alle Geräte entsteht und keine Freigabe in den App Stores nötig ist. Für die meisten Geschäftsanwendungen reicht eine Web-App.

Warum bist du günstiger als eine Agentur?

Kein Vertrieb, keine Projektleitung, kein Büro, und viele Bausteine habe ich schon gebaut. Du sprichst direkt mit dem, der programmiert, und zahlst für Planung, Umsetzung und Tests, nicht für Abstimmung.

Gibt es Förderung für Individualsoftware?

Je nach Bundesland gibt es Digitalisierungsprogramme für kleine und mittlere Unternehmen, oft als Zuschuss. Die Bedingungen ändern sich häufig. Frag bei der Förderbank deines Landes oder deiner IHK nach, bevor du den Auftrag vergibst, weil manche Programme nur vor Projektstart beantragt werden können.

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Du musst kein Lastenheft schreiben. Du zeigst mir eure Listen, Programme und Umwege, ich stelle Fragen. Danach bekommst du eine schriftliche Einschätzung: welcher Weg, welcher Umfang, welcher Preis. Auch wenn die Antwort ist, dass du keine neue Software brauchst.

  • Festpreis für die erste Version. Brauche ich länger, ist das mein Risiko.
  • Die zweite Hälfte zahlst du erst nach deiner Abnahme.
  • Quellcode, Server und Zugänge gehören dir.
  • Betreuung danach monatlich kündbar.
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